Ökonomik am Limit. Ökonomische Perspektiven auf sozial-ökologische Notwendigkeiten

Referierende: Vera Huwe & Katharina Bohnenberger, David J. Petersen (Moderation)

Material: Smartboard/Beamer

Beschreibung

Die Klimakrise steht einerseits exemplarisch für die fundamentale Gefährdung unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Andererseits ist sie Ausdruck tiefgreifender sozialer und globaler Ungleichheit. Diese Erkenntnisse sind nicht neu und doch scheinen die Konsequenzen dessen häufig noch unverstanden. Aktuelle Politiken, aber auch ökonomische Ansätze werden diesen Herausforderungen weiterhin kaum gerecht. Nicht zuletzt wird dies auch in der beliebten Verzögerungstaktik deutlich, tiefgreifende Maßnahmen für Klimaschutz als „unsozial“ oder gar wirtschaftsschädigend zu diskreditieren.

Warum ein wirksamer Klimaschutz präventive Sozialpolitik ist und was dies beispielsweise konkret für unsere Mobilität bedeutet, darüber werden wir mit den Ökonominnen Vera Huwe und Katharina Bohnenberger sprechen. In einem kurzweiligen Online-Gespräch wird sich kritisch-konstruktiv mit den Zustand der Ökonomik auseinandergesetzt sowie in die jeweiligen Forschungsperspektiven eingetaucht. Moderiert durch David J. Petersen, Economists for Future. 

Die Initiative „Economists for Future“ rückt Herausforderungen um eine zukunftsfähige Ökonomie in den Fokus. Die zentrale Frage ist dabei, wie es letztlich gelingen kann, das mittlerweile viel formulierte Versprechen “Ökologie und Soziales zusammenzudenken“ auch tatsächlich einzulösen.

Referierende

Vera Huwe promoviert im Promotionskolleg „Die Politische Ökonomie der Ungleichheit“ der Universität Duisburg-Essen. Sie forscht zu Autoabhängigkeit und Intersektionalität.

Katharina Bohnenberger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen. Dort forscht sie zum Zusammenhang von Umwelt- und Sozialpolitik. 2018 gründete sie mit anderen Wissenschaftler*innen das internationale Forschungsnetzwerk Sustainable Welfare, dessen Ziel es ist, Klimaschutz und soziale Fragen strukturell zusammen zu denken.

David J. Petersen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Norbert Elias Center for Transformation Design & Research an der Europa-Universität Flensburg und forscht dort zu Entwicklungschancen und -hemmnissen einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung. Bei Economists for Future beschäftigt er sich mit pluraler Ökonomik und Fragen einer zukunftsfähigen Ökonomie sowie mit Implikationen für eine Öffentliche Wissenschaft.

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