Männermonotonie WIe Männerbünde und Männerfantasien Klimaschutz, Diversität und intersektionalen Feminismus verhindern

  • 04_Klimagesellschaft

Mein Vortrag verhandelt drei Themen: Männerbünde, Männerfantasien und Kritische Männlichkeit. Männerbünde bezeichnen männliche Monokulturen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft. Bei Männerfantasien sprechen wir über Männerbilder und männliche Erzählungen in Serien und Filmen. Und bei Kritischer Männlichkeit geht es um die Frage, wie wir die Kritik an Männern und Männerbünden beschleunigen können. Männlich dominierte Gewalt-, Schweige- und Blockadekulturen verhindern alles, was die Welt voranbringen würde: Klimaschutz, Diversität, intersektionaler Feminismus, soziales Engagement und so vieles mehr. Wie können wir überhaupt kritisch über Männlichkeit sprechen? Welche Privilegien genießen Männer nur deshalb, weil sie männlich sind? Wieso ist strukturelle Ungleichheit in Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien für Männer oft ein blinder Fleck? Und sollten wir statt Frauenquoten nicht besser Männerlimits festlegen, damit sich Männer endlich angesprochen fühlen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle Geschlechter und möchte vor allem Männer und männlich gelesene Personen ansprechen.

Referent*in: Christoph May ist Männerforscher, Berater und Dozent. 2016 hat er gemeinsam mit der Schriftstellerin Stephanie May das Institut für Kritische Männerforschung gegründet.

CAP 2 - Hörsaal E & ZoomChristian-Albrechts-Platz 2 Hörsaal E 24118 KielGermany

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